M&A Projekt – Marktführerschaft für konstruktive Kunststoffverpackung

Das Unternehmen mit einem Geschäftsbereich für konstruktive Verpackung entwickelt und fertigt Verpackungslösungen aus PUR und PE Kunststoffen. Durch den bereits hohen Marktanteil in regionalen Markt war das weitere Wachstum beschränkt. Um den Wachstumspfad des Bereiches weiter zu führen, wurde ein strategisches M&A Projekt initiiert.
Interim M&A Projekt-Management
Symboldarstellung

Projekt

Dauer: 12 Monate

Projektrolle: Projekt Manager

Einsatzgebiet: Österreich

Unternehmen

Branche: Kunststoffindustrie

Umsatz: ca. 400 Mio. €  

Mitarbeiterzahl: ca. 3.200

Aufgabe

  • Das Unternehmen mit einem Geschäftsbereich für konstruktive Verpackung entwickelt und fertigt Verpackungslösungen aus PUR- und PE-Kunststoffen.
  • Der Geschäftsbereich hat eine gute Rentabilität, allerdings war das weitere Wachstum in Österreich beschränkt durch den bereits hohen Marktanteil.
  • Der Marktanteil der Verpackungs-Unit in dem Nachbarland war aber noch stark ausbaufähig.
  • Um den Wachstumspfad erfolgreich weiterzuführen, wurde eine M&A Initiative gestartet, mit dem Ziel der möglichst raschen Erlangung der Marktführerschaft in diesem speziellen Marktsegment. 
    (2 Jahre, > 20% Marktanteil)

Team

  • Geschäftsführung, CEO, CFO, 
  • Sales Team
  • Controlling
  • Konzern – Legal / Tax

Maßnahmen

  • Projekt Planung, Teamzusammenstellung sowie Bereitstellung von Personal Ressourcen
  • Start der gezielten Marktforschung und Erstellung einer detaillierten Wettbewerbsanalyse.
  • Mit Hilfe von Desktop Markforschung, Statistikdaten, Unternehmensdaten, makroökonomische Kennzahlen und den Informationen des eigenen Vertriebsmitarbeiters konnte die Mitbewerber Landschaft und das vorhandene Marktpotenzial ausreichend genau ermittelt werden.
  • Identifizierung potenzieller Targets und Kontaktaufnahme, um Übernahmemöglichkeiten zu evaluieren.
  • Der bestehende Marktführer konnte als Target identifiziert werden und  war bereit den Due Diligence Prozess zu starten.
  • Nach Unterzeichnung des NDA konnten Audits an den Standorten durchgeführt werden.
  • Basierend auf den Audits und der Analyse Unternehmensdaten konnte eine fundierte Unternehmensbewertung durchgeführt werden.
  • Die Bandbreite für den Ansetzung des Kaufpreises wurde einerseits über die DCF-Methodik (WACC in%) als auch EBIT multiple Methodik ermittelt.
  • Erstellung eines 3 Jahres Businessplans.
  • Führung von sondierenden Kaufpreisgesprächen mit dem Eigentümer.
  • Erstellung einer Empfehlung zur finalen Entscheidungsfindung für das Shareholder Board.

Reporting

  • Regelmäßiges Jour Fixe / Statusupdate mit Projektteam
  • Projektgespräche mit Teammitgliedern.
  • Projektabstimmung mit Tax und Legal wenn erforderlich.
  • Projekt- und Ergebnisdokumentation für Geschäftsführung.

Erfolge

  • Erarbeitung eines 3 Year Businessplans inkl. zu hebender Synergie Effekte und voraussichtlicher Investitionsbedarf in drei unterschiedliche Szenarien erstellt.
  • Der Business Plan konnte im „Realistic Case“ Scenario eine der Erwartung entsprechende Perfomance des Unternehmens darstellen.
  • Ebenso Berücksichtigung fanden steuerliche und gesellschaftsrechtliche Aspekte, sowie die Kosten einer zukünftige SAP-Anbindung der Standorte und Einbindung in die Konzern IT und ebenso die notwendigen Investitionen in Maschinen und HSE-Maßnahmen.
  • Die Sondierungsgespräche über den Kaufpreis und weitere essenzielle Vertragsbedingungen ergaben einen deutlichen Unterschied in der Sichtweise über die Höhe des Unternehmenswertes zwischen Käufer und Verkäufer.
  • Die Höhe des vom Verkäufer genannten Kaufpreises wurde in einem 3 Jahres Szenario ebenso verarbeitet und abgebildet.
  • Nach der Zusammenfassung der ermittelten Projektdaten und Szenarien wurden diese Informationen aufbereitet und zu einem aussagekräftigen Summary als Entscheidungsgrundlage für die Gesellschafter verdichtet.